Evangelisch-Sozialer Bibliotheksverein














Evangelisch-Sozialer Bibliotheksverein

Der Evangelisch-Soziale Bibliotheksverein in Wetzikon ZH
ist die juristische Trägerschaft der Projektes
Evangelische Fernbibliothek.


Die EFB wurde ab 1987 aufgebaut, der ESBV wurde am 9. August 1996
in Rüti ZH gegründet. Der ESBV ist von seiner Art her eine christliche und
auch eine privatrechtliche Bibliotheks-Gesellschaft für die Deutschschweiz.
Die EFB ist eine Magazin-Bibliothek, die als Versand-Leih-Bibliothek tätig ist.


Der Verein hat Statuten, einmal pro Jahr eine Mitgliederversammlung der Mitglieder,
Reglemente, ein Budget und eine doppelte Buchhaltung. Die Ausgaben betragen
rund Fr. 7800.- pro Jahr. Der Verein finanziert sich aus Spenden und Beiträgen
der Einsatz-Teilnehmenden. Er hat keine Angestellten, ist nicht gewinnorientiert
und nicht im Handelsregister eingetragen. Der Verein reicht wie jede andere juristische
Person auch einmal jährlich eine Steuererklärung beim Kanton ein. Der Verein zahlt auch
ein wenig Mehrwert-Steuern, aber nur indirekt über die Waren-Lieferanten. Zudem
zahlt der ESBV Urherberrechts-Abgaben an die Pro Litteris in Zürich.
Unser Verein ist allgemein nützlich, obgleich nicht gemeinnützig
im steuerrechtlichen Sinn.


Der ESBV ist ein kleiner, unabhängiger Bibliotheksverein. Er beschränkt sich
auf die Pflege der eigenen Magezin-Bibliothek und die Themen, die in den Büchern
angeschnitten werden. Wir freuen uns, dass es noch andere christliche Bibliotheken
gibt, sei es als Teil einer Kirchgemeinde im Dorf oder mehr in der Tradition einer
privatrechtlichen Bildungs- oder Mediengruppe. Wir hoffen, dass es noch mehr
christliche Bibliotheken geben wird. Auch eine eigene Privatbibliothek zuhause mit
wenigstens 500 Sachbüchern, die irgendwie kategorisiert oder sogar katalogisiert
sind, kann man nur empfehlen. - Die EFB-Gründungsgruppe selber hatte von
Beginn 1987 an die Absicht, dass auch andere die Bücher ausleihen können.
Mittlerweile (2025) ist der Buchbestand auf 5200 Bücher gewachsen.
Die Ausleihzahlen selber sind nur gering. Aber es geht um das Prinzip,
dass man ein Buch ausleihen kann. Das meiste ist im primären Buchmarkt nicht
mehr erhältlich.


Die EFB sammelt nur Medien aus der Kategorie Sachbücher für Erwachsene.
Konkret geht es vor allem um Bücher zum Thema Christentum und hauptsächlich
um christliche Bücher aus christlichen Verlagen. Nebenbei werden durchaus
auch Bücher zu allgemeinen Themen gesammelt. Diese können das Buchangebot
gut arrondieren, sei es etwa allgemeine Geschichte, damit man die Kirchengeschichte
überhaupt etwas einordnen kann oder etwa der Themen-Bereich Ernährung oder
Patienten-Geschichten, weil das interessante und wichtige Nebendisziplinen im
Bereich Seelsorge sind. - Insgesamt ist unser Wahrnehmungs-Framing
eher evangelisch-freikirchlich geprägt, geht aber über dieses Paradigma
organisch hinaus und bildet sich im Buchbestand so ab, dass auch nach aussen
erkennbar ist, wo sich bei uns Konfessiolekt und
Bibliolekt hallo sagen. -
Die Beurteilung, was ein gutes christliches oder sonst ein interessantes
Buch ist, geschieht natürlich immer aus einer christozentrischen Optik heraus,
damit man dem fremden und dem eigenen eigenen Erkenntnis-Subjektivismus
auch mal einen Poller hinstellen kann.


Etwa 5-10 mal pro Jahr trifft sich der EFB-Kern im Rahmen des christlichen
Literaturtreffs und nimmt Einblick in einige der Bücher, die in der EFB
in den Buchbestand aufgenommen wurden. -
Der CLT wurde am 29. Januar 1997 in Wetzikon ZH und Rüti ZH unter
der Bezeichnung Christlicher Literaturclub CLT Rüti ZH
gegründet. Der CLT ist eine einfache Gesellschaft mit Statuten, rein Ideell
gedacht und hat weder Einnahmen noch Ausgaben.